Friday, 29. october 2010
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18:56
Wir haben den Blog übersiedelt, die neue Adresse ist:
www.wine-times.com/blog
und so heisst er in Zukunft auch:
Wine-Times. Blog.
Dort lesen Sie auch alle neuen Geschichten, können rss-feed abonnieren, kommentieren, twittern und so
weiter...
Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen.
Bis bald - drüben.
Helmut O. Knall
von Weinspitz
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Thursday, 25. june 2009
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/2009
15:54
Mon Bureau...
Schon seit Jahren mieten wir uns ein Häuschen in der Nähe von Carcans im Médoc.
Das kostet für die ganze Woche soviel wie zwei Nächte in einem Hotel in Bordeaux. Hat zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, Küche, "Salon" und die herrliche Terrasse, auf der ich mit dem Laptop
sitze und schreibe, wo einen die diversen Tiere - Katzen, Hunde, Hasen, Ziegen, Esel und was weiss ich was noch alles, ab und zu besuchen kommen.
Mit dem Auto sind es gerade mal 35 Minuten von der Messe, also schneller als ins Zentrum - überhaupt bei dem Stau nach einem Messetag. Nur von Veranstaltungen in St. Emilion ist es halt dann schon
ein bisserl weit, dafür liegt Margaux quasi um's Eck und zum Atlantikstrand sind es keine 10 km, dazwischen hätten wir auch noch einen wunderbaren See. Nur die Zeit reicht halt nie, weil rund um
die Vinexpo immer sooo viel los ist.
Allerdings wird es abends schon auch ganz schön frisch. Der Unterschied zu Bordeaux liegt bei mindestens 10° C. Schwitzt man also in der Stadt bei knapp 30° hat man es recht angenehm, hat es in der
Stadt aber nur 24°, fröstelt es einen schon, wenn die kühle Atlantik-Brise herüber weht.
Das Schönste an der Vinexpo sind manche Veranstaltungen.
So wie hier bei Olivier Decelle auf Château Jean-Faure in St. Emilion, mit herrlichen Weinen von Berthelmé, Boillot, Decelle, Derenoncourt, Geantet, Germain, Mellot, Perrin, Vernay, und Vins de Vienne (Pierre Jean Villa), sowie Champagne
Billecart-Salmon - hier im Bild....
Gekommen waren trotz vieler anderer Dinner-Einladungen, hunderte Besucher aus den verschiedensten Nationen, die sich beim Cocktail-Empfang bereits bestens in allerlei Sprach-Gemischen
unterhielten. Man reichte Austern, Radischen und Chicorée mit würzigen Dips und herrlich gebeizten Lachs. Der erste Gang des Menüs erreichte die Tische um ca. 22:30 Uhr, da war ich bereits am Weg
zurück nach Bordeaux, denn die Fête de la Musique reizte mich dann doch mehr - und ich erreichte den abgesperrten Quai genau zum Feuerwerk.
Tausende Besucher - nicht gelogen...
...die Stadt war noch bis weit nach Mitternacht voll mit Menschen, die der Musik lauschten, tanzten oder selbst mit-sangen. - Jedenfalls aber viel Spass hatten.
Wein allüberall...
...schliesslich ist man ja eines der berühmtesten Zentren des Weinbaus.
Mitten in der Stadt, am Palce de Tourny, wurden jede Menge Gastro-
Zelte aufgebaut mit verschiedensten Themen.
Pessac-Leognan machte auf Sandstrand & the City und gewann ein recht jugendliches Publikum.
Getanzt wurde jedenfalls leidenschaftlich...
...ob auf der Bar im Gastronomie-Zelt...
...oder am Place de la Bourse...
...bei diesem Breakdancer (ich hoffe die Burschen bezeichnen sich noch so) war dann allerdings die Camera im iPhone um
1 Uhr nachts endgültig überfordert.
In manchen Zelten ging es inwischen schon "ruhiger" zu...
...bei Bier aus dem Plastik-Becher zog man über die Politiker her.
Recht so. Schöne Ehefrauen und Mätressen sind einfach zu wenig
Diese Damen zeigten den vernünftigsten Verwendungszweck für Barriques: drauf tanzen.
...wird fortgesetzt...
von Weinspitz
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veröffentlicht in: On Tour.
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Sunday, 10. august 2008
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15:05
von Helmut O. Knall
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veröffentlicht in: Lustiges.
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Saturday, 9. august 2008
6
09
/08
/Aug.
/2008
19:04
Da sitze ich nun hier in der Südsteiermark. Direkt in den besten Lagen am Kranachberg. Mein mobiles Büro auf dem Balkon des gemieteten alten Bauernhauses. Die Sonne
scheint und ich habe hinter meinem Laptop eine Aussicht, die schöner kaum sein kann: Kilometerweit in die südsteirischen Weinhügel.
Obwohl auch hier die Witterung heuer ziemlich
verrückt spielt und sich fast tropische Temperaturen mit extremen Niederschlägen abwechseln, sieht es in den Weingärten recht gut aus.
In manchen Gegenden hat es allerdings bis zu 60% verhagelt. Erst vorgestern in der Früh glaubten wir hier am Kranachberg, dass die Welt untergeht. Riesige Bäume knickten wie Zahnstocher und
blockierten die Strassen, die freiwillige Feuerwehr war allerdings äusserst schnell mit Kettensägen und Baggern zur Stelle und räumte die Strassen wieder frei. Ein Kompliment an die Jungs, toll
wie schnell die da zur Stelle sind - freiwillig!
Die Weingärten haben es relativ gut
überstanden, die angeschlagenen Trauben pflückten wir aus und jetzt sieht es wieder sauber aus.
Hier im Bild ein Beispiel, zwei drei Beeren "angeditscht" oder braun gefleckt. Das wird händisch herausgeklaubt, damit keine Fäulnis entsteht.
Mit der Lese der ersten Sorten kann wohl Mitte September begonnen werden, die Top-Qualitäten werden - ein schöner Herbst vorausgesetzt - Ende Oktober geerntet werden und es deutet im Moment alles
auf einen guten Jahrgang hin. Der 2007er, von dem ich derzeit die ersten Lagenweine verkoste, zählt mit Sicherheit zu einem der besten Jahrgänge überhaupt. Vergangenes Jahr war die Südsteiermark
ganz eindeutig den restlichen Weingebieten Österreichs gegenüber klimatisch im Vorteil. Die Weine brillieren mit toller Frucht, knackigem Spiel, toller mineralischer Würze und Lagerfähigkeit.
Unter dem gelben Sonnenschirm befindet übrigens mein "Open-Air-Office".
So sieht diese Postkarten-Idylle vom Berg vis-a-vis aus.
Irgendwann werde ich es schaffen, dass alle Fotos gleich breit sind.
Otto Sabathi (der Vater von Hannes) versucht das extreme Wachstum in den Weingärten in den Griff zu bekommen und "mulcht" in den steilen Weingärten, die auf den Fotos immer nur halb so steil
aussehen. Obwohl am Bild oberhalb sieht man es eh ganz gut, das ist derselbe Weingarten...
von Helmut O. Knall
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veröffentlicht in: Vor mich hin gedacht.
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